Wirtschaftlicher Idealismus
Nach 1945 gelang es den USA, einen Weltmarkt in freihändlerisch-idealistischer Tradition aufzubauen. Dies gelang vor allem durch die Besetzung Westdeutschlands, wodurch sich der europäische Markt für Amerika eröffnete. Zudem stellten sie auf diese Weise ein Abhängigkeitsverhältnis dar, dass ihnen wirtschaftliche Einträge sicherte.
Die USA ist eine Wirtschaftsnation und denkt als solche wirtschaftlich-funktional und nicht militärisch-territorial. So entsteht eine Verknüpfung der Außenpolitik mit der Weltwirtschaft: „informal empire“ als Form der US-Außenbeziehungen.
Die USA schufen durch Kapitalexporte politische Abhängigkeiten. Als Beispiel sind hierfür die Dritte Welt und die so genannten Schwellenländer zu nennen.
Amerika förderte auch einen (wirtschaftlichen und damit ebenso politischen) Zusammenschluss der Staaten Westeuropas, um einen für sich günstigen Export-Markt zu etablieren.
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